Wissen ist Kapital

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Das Know-how von Mitarbeitern ist das Kapital der Zukunft.

Weiterbildung wird immer wichtiger, weil die Halbwertszeit von Wissen ständig abnimmt. Der Wandel vom Industriezeitalter zum Wissenszeitalter hat längst begonnen. Gebildete und kluge Köpfe haben enorme Vorteile, denn ihr Wissen und ihre Ideen sind unersetzbar. Schablonenhafte und phantasielose Arbeit ist austauschbar und wird immer irgendwo billiger zu haben sein. Computer und Maschinen übernehmen zudem mehr und mehr diese Aufgaben. Das Dominieren von geistiger Arbeit im heutigen Berufsalltag erfordert nicht nur eine erhöhte Konzentration, sondern auch ständige Fortbildung.

Sein Wissen vermarkten

Der Begriff „Arbeitsmarktfähigkeit“ ist Geschmackssache. Das Curriculum Vitae stellt die Visitenkarte Ihrer Bewerbung dar. Die regelmäßige Aktualisierung des Lebenslaufes kann ein hilfreicher Aspekt sein, die eigene „Arbeitsmarktfähigkeit“ zu überprüfen. Es gilt die folgenden Fragen offen und ehrlich zu beantworten:
– Was unternehme ich, um fachlich und methodisch auf dem Laufenden zu sein?
– Sind die Voraussetzungen für den nächsten Karriereschritt gegeben?
– Habe ich im Vergleich mit Arbeitskollegen und -kolleginnen Defizite?
– Wie wird meine Sozialkompetenz von Mitarbeitern, Vorgesetzten und Kunden beurteilt?

Mäßig, aber regelmäßig

Sowohl für Spitzensportler als auch für den Hobby-Marathonläufer ist ein regelmäßiges Training Grundvoraussetzung zur Erreichung seiner Ziele. Tägliches Training ist die Basis um sich weiterzuentwickeln und seine Leistungen zu steigern. Dies gilt auch für die Weiterbildung im Berufsleben. Stellen Sie sich die folgende Situation vor: An der Tür Ihres Zahnarztes hängt ein Schild: „Wir arbeiten seit 30 Jahren mit der gleichen Technik, bewährt und günstig.“ Im Gespräch sagt Ihnen der Zahnarzt stolz, dass er noch keinen Tag seit seinem Studium mit Weiterbildung verschwendet hat, weil er all die Fortschritte in der Zahnmedizin für völlig unwichtig und überflüssig hält. Fluchtartig die Zahnarztpraxis zu verlassen, wäre wohl angebracht.
Doch auch wenn Sie kein Spitzensportler oder Zahnarzt sind, werden Sie nicht von der Weiterbildung befreit. Kein Bereich des Lebens ist vom Fortschritt ausgeschlossen, deshalb sind Sie dazu aufgerufen, sich diesem anzupassen, um selbst nicht auf der Stelle stehen zu bleiben.

Selbstdisziplin ist gefragt

Um sich selbst und seiner beruflichen Karriere etwas Gutes zu tun, sollten Sie sich und ihre Weiterbildung kontrollieren. Setzen Sie sich am Jahresanfang neben den privaten Vorsätzen auch berufliche Ziele und beziehen Sie bewusst die Weiterbildung mit ein. Am Ende des Jahres ziehen Sie Resümee: wie viele Stunden habe ich in die Weiterbildung investiert und hat es sich gelohnt? Seien Sie dabei großzügig zu sich selbst: gelesene Fachartikel und Recherchen im Internet gehören genauso zur Weiterbildung wie Workshops. Der Weg ist das Ziel!

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